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 Wald des AscheClans

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BeitragThema: Wald des AscheClans   Mi Apr 04 2012, 02:55

Schweigend betrachtete der getigerte Kater wie sich die aufgehende Sonne in den kleinen Wellen des Sees spiegelte, auf und ab trieb, hin und her schwappte und doch immer an derselben Stelle blieb. Dann gähnte er leise, grub dabei die Krallen der Vorderpfoten in die Rinde des Astes, schloss die Augen und genoss den Moment, die vollkommene Ruhe des Morgens. Nur sehr wenige Vögel hatten bisher mit ihrem Morgenkonzert begonnen. Die meisten schliefen noch, genau wie die Katzen, die hier in der Nähe lebten. Andere Tiere waren dagegen bereits auf dem Weg zurück in ihre Quartiere und Höhlen, versteckten sich dort vor der wärmenden Sonne und warteten auf das erneute Hereinbrechen der Nacht.
Glücklicherweise war der schlanke Kater keines dieser Tiere. Genüsslich räkelte er sich auf dem Ast, erhob sich dann und ging mit stolzen, eleganten Schritten auf den Stamm zu um diesen hinunter zu klettern und sich an das Ufer des funkelnden Sees zu setzen. Aufmerksam wendeten sich seine Ohren von einer Seite zur anderen, suchten nach verdächtigen Geräuschen, die auf Gefahr hindeuteten und prüfte dann mit leicht geöffnetem Maul die Luft. Doch er entdeckte nichts und so ging er etwas näher an den See heran, der an dieser Stelle etwas flacher war. Nicht viel, nein, hier nicht, aber flach genug damit er an das Ufer herantreten konnte. Ruhig musterte er sein eigenes Spiegelbild, schüttelte ein Blatt von seinem Kopf, dass er wohl in der Nacht herunter gerissen hatte, und senkte dann den Kopf. Die Zunge schnellte heraus, als er damit begann zu trinken, dann leckte er mit dieser über seine Lippen, betrachtete das gekräuselte Wasser.
Dann ging er wieder einen Schritt zurück, blickte in den Himmel. Alles war still, auch nun, und so kehrte er zurück auf den Baum, der ihm als Schlafplatz gedient hatte. Noch einmal gähnte er, warf die Müdigkeit der Nacht ab und suchte einen sonnenbeschienenen Ast. Dort ließ er sich nieder, streckte sich genüsslich in den warmen Sonnenstrahlten und schloss die Augen noch einmal. Später würde er jagen gehen, doch das konnte noch warten. Zur Zeit befand er sich südlich vom Clanlager und er wollte nicht riskieren für einen der Unbekannten gehalten zu werden. Denn das war er nicht. Einige der Clankatzen kannten ihn, auch wenn diese überwiegend aus den anderen Clans waren und auch nur ‚kleinere‘ Positionen in diesen besetzten.

[Nevio | Südlich des AscheClan Lagers | wacht auf und trinkt | klettert wieder auf den Baum]
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BeitragThema: Re: Wald des AscheClans   Fr Apr 06 2012, 00:48

Leise schlich eine Schildpattkatze durch das Unterholz des AscheClan Waldes. Zufrieden blitzten ihre Augen bei den ersten strahlen der Sonne auf. Die Jagd in dieser Nacht war gut gewesen, Ein Kaninchen, mehrere Mäuse und sogar einen Vogel hatte sie erwischt, doch den Vogel lies sie liegen als Zeichen das sie dort waren.
Vorsichtig blickte sie sich um als sie das Kaninchen ablegte. Sie prüfte die kalte Morgenluft. Am Boden roch es nach vielen der Unbekannten zu denen sie auch gehörte, der Geruch nach Clan war in diesem teil des Waldes überdeckt, aber immer noch wahrnehmbar. Sie schüttelte sich und wandt ihren Blick den Himmel zu Danke.. murmelte sie. Sie hielt sich immer noch an die alten Clansitten und bereute es auch ein wenig heute Nacht die Grenzregel gebrochen zu haben, aber für Streuner so wie sie es eine jetzt war, gab es keine grenzen.
Das Kaninchen wurde wieder aufgehoben und die gelben Augen blickten sich suchend um. Die Mäuse hatte sie bereits in den Ort vor Sonnenaufgang zurückgebracht, wahrscheinlich war sie im Moment die einzige der Unbekannten sie sich noch in dem AscheClanterritorium unterwegs war, aber das war ihr egal, sie lies sich nun einmal gerne Zeit.
Die Schildpattfarbene Katze Namens Splitter machte sich mit dem toten Kaninchen nun wieder auf den Weg, schlich leise voran und hielt immer die Augen nach Clankatzen auf, sie wollte sich nicht unbedingt erwischen lassen wie sie gestohlene Beute zu den abderen Unbekannten brachte..

[Splitter | Wald des AscheClans | Trägt letzte Beute zurück]

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BeitragThema: Re: Wald des AscheClans   Fr Apr 06 2012, 02:01

Faul lag Nevio auf dem Ast, als ihm der Geruch von frischer Beute in die Nase stieg. Neugierig öffnete er die Augen, hob den Kopf. Seine Ohren zuckten von einer Seite zur anderen, auf der Suche nach einem verräterischen Geräusch, das den anderen verraten würde. Der leicht gestreifte Schwanz, der vom Ast hinunter hing, schwang etwas hin und her, dann setzte sich der Kater auf. Die Sonne war schön warm gewesen, aber die Aussicht auf etwas essbares war viel verlockender als die warme Sonne, die er nun immerhin schon eine Weile lang genossen hatte. So erhob er sich nun ganz, streckte sich noch einmal kurz und leckte dann über das Fell der Schulter. Immerhin wollte er ordentlich aussehen, wenn er schon einer anderen Katze begegnen würde, den den Geruch einer Fremden hatte er zwischen dem der Beute ausgemacht. Da trat sie auch schon in sein Blickfeld.
Scheinbar hatte sie ihn nicht bemerkt, denn sonst hätte sie das Kaninchen nicht abgelegt. Er konnte ihre Stimme hören, wenn auch nur sehr leise und dann hob sie das Tierchen auch schon wieder auf. Dann setzte sie sich wieder in Bewegung und der braune Kater beschloss ihr in sicherer Höhe zu folgen. Mühelos sprang er von Ast zu Ast, kletterte höher oder tiefer, fast wie ein Eichhörnchen. Schließlich hatte er die Katze überholt, blieb auf einem Ast sitzen und wartete bis er sie wieder sehen konnte. Er war nicht weit gegangen, nur ein oder zwei Bäume entfernt von seinem vorherigen Platz. Aber nun wusste er, dass sie keinem Clan angehörte, denn er kannte die Gerüche der Clans, von denen ihr keiner anhaftete.
"Ach, eine von denen", kam es nun laut von ihm, begleitet von einem Schnurren. Seine Stimme klang fast schon schmeichelnd, aber es wäre jedem klar gewesen, dass er nicht zu den Befürwortern dieser Gruppe gehörte. "Na, eine gute Jagd gehabt? Es ist amüsant wie gerne ihr die anderen Clans doch ärgert und wie unfähig sie sind etwas dagegen zu tun." Er leckte sich unbeeindruckt über eine Pfote, schmunzelte dann leicht und sprang dann auf einen tieferen Ast. Er schnurrte leise und blickte zu ihr hinunter, natürlich machte er sich über die Unbekannten lustig. Für ihn waren sie schon auf eine gewisse Art und Weise feige. Immerhin jagten sie nur in der Nacht und vermieden so Auseinandersetzungen mit den anderen. Dann legte er sich wieder auf seinen Ast, ein wenig provokant war seine Stimme und natürlich wollte er die Katze provozieren, sie etwas damit aufziehen wie erbärmlich er das Leben dieser Fremden doch fand. Eigentlich glaubte er auch nicht, dass sie sich auf einen Kampf einlassen würde, denn etwas entfernt konnte er schon ein paar Katzen des AscheClans hören und der schwache Wind trug deren Geruch zu ihnen hinüber. Man könnte denken, dass er lächelte während er sie so betrachtete, diese andere Katze.
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BeitragThema: Re: Wald des AscheClans   Sa Apr 07 2012, 02:03

Gemütlich lief Splitter durch das Unterholz als ihr ein fremder Geruch in die Nase stieg und schon kurz darauf ertönte hinter ihr eine Stimme. Sie drehte sich herum und blickte den getigerten jungen Kater musternd an. Der Geruch nach AscheClan hing zwar an seinem Fell, aber schien er keiner aus dem Clan zu sein. Einzelläufer schnaubte sie wobei das Kaninchen zu Boden fiel und sie sich mit den Vorderpfoten auf diesen stellte.
Hallo Junges Begrüßte sie den Kater. Sie merkte den spöttischen Unterton in dessen Stimme und knurrte leise. Die Clans haben Pech. Laut ihrem Gesetz sollten sie immer aufpassen, doch tun sie es? Sie war damals bei der Reise dabei gewesen, sie war Schülerin und war es gewohnt das die Clans sich hassten, doch seid sie an dem See waren, herrschte Frieden und den wollte sie brechen.
Es ist eine Schande wie sehr die Clans das Gesetz nicht mehr richtig einhalten. Knurrte sie, ihre Krallen führen aus, bohrten sich durch das Fell in das Fleisch des Kaninchens.
Sie ärgerte sich sogar darüber das ein Streuner, ein Einzelläufer auf dem Territorium sozusagen Geduldet wurde. Als sie noch in ihrem Clan war hatte sie ständig irgendwelche Streuner und neugierige Hauskätzchen verscheicht, doch diese Zeiten waren leider vorbei..
Sie schüttelte sich um die Gedanken loszuwerden und ihr fiel wieder ein wo sie sich befand.
Hier durfte nicht zu laut sein. Sie wollte nicht auffliegen wo sie noch auf dem Territorium des AscheClans mit gestohlener Beute hockte..

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BeitragThema: Re: Wald des AscheClans   Sa Apr 21 2012, 04:20

Erfreut zuckten die Ohren des Katers, während die Katze sprach. Es gefiel ihm wie sie sich über seine Worte ärgerte, wenn sie dies auch nur wenig zeigte. Leise schnurrend leckte er sich über die Pfoten, während sie sprach, und sprang dann auf den Boden. Unbeschadet kam er dort auf allen Vieren auf, federte seinen Fall ab und betrachtete die Unbekannte. Den Kopf legte er kurz etwas schräg, schätzte ihr Alter. Immerhin hatte sie ihn Junges genannt, war auch definitiv älter als er. Aber sie wirkte auf ihn unglücklich und obwohl er sie nicht wirklich mochte – jedenfalls bisher – beschlich ihn das Gefühl ihr helfen zu müssen.
Langsam ließ er sein Schnurren abklingen, wand den Blick von ihr ab, sah an ihr vorbei. „Sie sind unaufmerksam, das stimmt“, gab er ihr Recht, ging einen Schritt zur Seite und suchte die Ferne nach anderen Katzen ab. Sie hatte wohl selbst nicht damit gerechnet, dass er ihr zustimmen könnte, dass er aufhören würde sie provozieren zu wollen, sie herauszufordern. Doch irgendetwas an ihr erinnerte ihn an seine Mutter. Nicht das diese Ähnlichkeit mit ihr gehabt hatte, sie war eine freundliche, sanfte Hauskatze gewesen, kein Vergleich zu dieser Streunerin. Er würde selbst nicht sagen können was es nun genau war, doch er wollte aus diesem Grund nicht, dass sie von den Clankatzen gefasst wurde.
Ein leises Seufzen kam von ihm, fast zu leise um es zu hören, dann ging er wieder zurück, kam einen Schritt auf sie zu. „Du bist spät für eine Jägerin von denen“, stellte er fest, während er seinen Blick tief an den ihren heftete. Er mochte diese Gruppe nicht und das hatte er vorhin wohl sehr klar gesagt. So war auch nun seine Stimme voller Abscheu, als er über diese sprach. Dann hielt er mitten in der Bewegung inne, hob den Kopf und schnupperte. Seine Ohren waren aufmerksam aufgerichtet. „Dahinten“ Seine Stimme war fast schon ein Flüstern. „Sie haben deine Spur gefunden. Gleich sind sie hier“ Eigentlich hätte er nun zufrieden sein sollen, ja, schadenfroh, doch das war er nicht.
Er hatte mehrere Katze erkannt, darunter auch zwei Schüler. Vielleicht keine große Gefahr, aber genau konnte er das nicht sagen, da er den Geruch der anderen Katzen nicht erkannt hatte. Außerdem wusste er, dass die Streunerin mit der Beute nicht so schnell sein würde. Scheinbar hatte er sie sogar länger beschäftigt als er gedacht hatte, denn ein Rascheln, nur ein paar Meter hinter ihnen, kündigte an, dass die Katzen sie bald finden würden. „Es wird Zeit zu gehen“, erklärte er und trat beiseite um ihr Platz zu machen. Noch immer wollte er ihr helfen – wollte es nicht, wollte es doch. Er war verwirrt von seinen eigenen Gefühlen, blickte sie fast schon sanft an, dann wieder nicht. Was sollte er tun? Wenn sie ihn fragen würde, würde er ihr helfen, wenn sie laufen würde, würde er ihr dennoch folgen, ohne Grund, ohne Sinn, einfach so. Er mochte sie nicht, aber er hatte das ungute Gefühl, dass hier noch mehr Katzen waren. „Da lang“, schob er seinem Satz hinter her, er wusste genau wo die Clankatzen zuerst suchen würden. Dann war er auch schon losgelaufen, als in der Ferne die Stimme eines Katers erklang. „Hey! Das ist unsere Beute!
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BeitragThema: Re: Wald des AscheClans   Sa Apr 21 2012, 04:42

Vorsichtig wich sie ein wenig zurück als der Junge Kater auf den Boden sprang, sie konnte zwar Kämpfen doch sie sollte keine allzu große Aufmerksamkeit erregen. Ihr blick viel kurz auf das Kaninchen, wollte der Einzelläufer es etwa haben? Sie hätte keine zu großen Probleme damit es herzugeben auch wenn sie sich schwer im jagen tat. Sie war eine der Berater der Gruppe und konnte somit den anderen befehlen, ihr etwas Beute abzugeben, doch als ihr blick wieder zu dem Kater ging, bemerkte sie sein merkwürdiges Verhalten. Er schien sich unsicher zu sein, oder so etwas in der Art.
Nach der Warnung des Jungen Katers merkte sie erst, das der Wind in die Richtung des Lagers wehte, ihr Geruch wurde mit diesem getragen und eine Patrouille musste ihnen auf die schliche gekommen sein. Auch wenn der Wind sich nun wieder drehte und in die Richtung des Sees Wehte, war es zu spät und die Clankatzen würden sicher bald da sein. Sie wusste nicht ob sie kämpfen oder abhauen sollte, doch würden die Clankatzen sie sicher gefangen nehmen oder gar töten, und das wollte sie dann dennoch nicht.
Dann geschah etwas, womit Splitter nicht gerechnet hatte, der junge Kater schien ihr helfen zu wollen, ob es nun eine Falle war oder nicht, sie war gut im kämpfen und könnte sich notfalls irgendwie helfen. Sie nickte dankend dem Kater zu da er sie gewarnt hatte, nahm das Kaninchen wieder mit den Zähnen auf und folgte ihm, sie wusste wie Clankatzen denken und handelten, sie war ja schließlich selbst einmal eine gewesen und hoffte nun, ihnen entkommen zu können. Sie wagte einen kurzen blick zurück. Zwei Schüler, der eine schien noch recht jung zu sein und mehrere Krieger. Als sie einen Älteren hellen Krieger sah, erkannte sie diesen. Sie waren einst zur gleichen zeit Schüler gewesen und hatten sich auf der Reise gut angefreundet, hoffentlich würde er sich nicht an sie erinnern..

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BeitragThema: Re: Wald des AscheClans   Sa Apr 28 2012, 11:23

Schneller, immer schneller trugen ihn seine Schritte durch den Wald, der Wind pfiff in seinen Ohren, krallte sich in sein Fell um den Geruch zu stehlen der ihm anhaftete. Er wusste, dass er gegen den Wind lief, wusste, dass die folgenden Katzen den Eindruck bekommen würden er helfe einer Streunerin. Doch es war ihm ungewöhnlich gleichgültig. Ein seltsames Gefühl ergriff ihn, eine Mischung aus Unbehagen und Zuversicht. Sie würden sie beide nicht erwischen, aber dann erinnerte er sich für einen kurzen Augenblick an den Geruch der hellen Schülerin und er wurde etwas langsamer, als ihm klar wurde, dass er sie kannte. Sie hatte ihm immer vertraut. Nun würde sie enttäuscht sein von ihm. Und warum? Wegen irgendeiner Streunerin, die ihn ungewollt dazu bewegt hatte ihr zu helfen.

Das Unbehagen siegte und er blieb schließlich stehen, den Kopf erhoben, doch lange nicht mehr so voller Zuversicht wie zuvor. Sie war doch so jung... es kam ihm vor als zerstöre er ihr Leben. Ein leises Seufzen kam über seine Lippen, er senkte den Blick zu Boden, verharrte für einen Moment genau so. Die Welt war still geworden. Kein Wind, kein kleines Tier, das über den von Moos und Blättern bedeckten Waldboden huschte. Nicht einmal ein Vogel ließ seinen Gesang erklingen.

Plötzlich fiel es ihm ein, es durchzuckte seinen ganzen Körper. Er war zu schnell gewesen, sie hatte doch keine Chance ihm in diesem Tempo zu folgen, erst recht nicht mit einem Kaninchen im Maul. Schon lief er wieder los, folgte seinen unsichtbaren Spuren zurück. Hier etwas abgekratztes Moos, da ein paar hängen gebliebene Fellhaare. Der Waldboden war voll von Spuren, die keineer entdeckte, auf Pfaden, die keiner kannte.

Der Wind schlug um, trug den Duft der älteren Katze ihm entgegen und wieder lief der braune Kater gegen den Wind, doch dieses Mal hin zu denen, die sie verurteilen würden ohne ihre wahren Beweggründe zu kennen. Bei den Clans war es nicht immer möglich genau das zu tun was man selbst wollte - und genau das war einer der Gründe gewesen wegen denen er nicht diesen Weg gewählt hatte, als er die Chance dazu hatte.

Nun entdeckte er die andere Katze, deren Namen er nicht kannte. Noch während er sich ihr in schnellem Lauf näherte, rief er ihr zu: "Das Kaninchen!" Sie würde schon verstehen. Er war an sich ein sehr schneller Kater, jedenfalls wenn es darauf ankam und Beute war etwas Schweres, dass aufhielt. Auch mit dieser würde er mit ihr mithalten können. Immerhin war er schneller, ausgeruhter und jünger als die Andere. Ihr Weg würde sie am See entlang führen, bis hinein in das Territorium des EisClans, durch dieses hindurch. Nevio hatte gehört, dass es Spuren der Streuner im Ort gab, keine der Clankatzen ging dorthin, weswegen das durchaus kein schlechtes Versteck war. Aber ob er ihr bis dorthin folgen würde - falls es überhaupt dort war - wusste er noch nicht.
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BeitragThema: Re: Wald des AscheClans   Mo Apr 30 2012, 07:47

Der Wind zerzauste ihr Fell während sie mit dem Kaninchen durch das Dickicht des Unterholzes rannte um den Clankatzen zu entkommen. Bald haben wir sie! hörte sie einen der Krieger brüllen. Kurz kniff sie die Augen zusammen, versuchte noch schneller zu laufen und dem jungen Kater zu folgen der ihr helfen wollte, doch dessen gestreiftes Fell verschmolz immer mehr und mehr mit der Umgebung.
Schließlich war das Fell des Katers in dem Grün der Umgebung verschwunden und sie konnte nurnoch dessen Geruchsspur verfolgen, was jedoch wegen dem Kaninchen schwer war. Hatte der junge Kater doch gelogen damit die Patrouille sie erwischte und er davon kam?

Schneller.. Schneller Tupfenschweif.. dachte sie während die Kraft langsam aus ihren Gliedern wich. Ihre Ausdauer und der Wille weiter zu laufen wurde immer schwächer, der Gedanke, sich den Clankatzen zu stellen und ein Kampf versuchen immer größer. Sie riskierte einen kurzen blick zurück, die Patrouille war dicht hinter ihr, jedoch hatte sie sich einen kleinen Vorsprung errungen.

Ihre mattgelben Augen erkannten eine Bewegung vor ihr im Unterholz, hatten die Clankatzen sie irgendwie eingeholt? Doch als der junge tigerkater wieder erschien war sie erleichtert. ''Das Kaninchen'' sie nickte , bremste ein wenig ab und legte dies auf den Boden Zum See Eis.. meinte sie, während sie an ihm vorbeilief und weiter durchs Unterholz floh, Richtung Seeufer und EisClan Territorium, dort würden sie sich nicht mehr trauen sie zu verfolgen. Auf jeden fall war sie nun dem jungen Kater etwas schuldig, doch nur was..?

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BeitragThema: Re: Wald des AscheClans   Sa Mai 05 2012, 01:46

Für einen Augenblick war der junge Kater doch fast schon verwundert darüber, dass die Streunerin ihm tatsächlich vertraute. Sie hätte genügend Gelegenheiten gehabt sich einfach ihren eigenen Weg zu suchen und alleine vor den Clankatzen fliehen können. Doch sie war ihm wirklich gefolgt. Einen Moment lang dachte er darüber nach, während er auf sie zu preschte und wieder verwunderte sie ihn damit, dass sie sogar auf seine Worte zu hören schien. Denn sie legte das Kaninchen wirklich ab, obwohl die ‚feindlichen‘ Katzen stetig näher rückten. Nevio neigte den Kopf als Zeichen, dass er sie verstanden hatte, dann spürte er auch schon den Windzug als sie an ihm vorbei rannte, hinein in den Wald, immer weiter. Nur der leise, dumpfe Klang ihrer Schritte hörte er noch, dann war auch dieser verschwunden.

Nur sein schneller Atem und der Rhythmus seiner eigenen Schritte waren in seinen Ohren zu hören, dann erreichte er das Kaninchen und hielt an. Sein Brustkorb hob und senkte sich schnell, während er versuchte seine Atmung unter Kontrolle zu bringen, doch in der Ferne hörte er die näher kommenden Katzen, die sich keine Mühe mehr damit gaben leise zu sein. Scheinbar waren sie sich sehr sicher, dass sie die Beiden einholen würden. Kurz senkte der Kater den Kopf, packte das Kaninchen im Nackenfell und blickte von unten hinauf zu ihren Verfolgern hinüber. Ein hellerer Krieger, der stärker aussah als einige andere Katzen, die er bisher gesehen hatte, war besonders gut zu erkennen, dicht hinter ihm folgte eine rötlich-braune Katze und dann die Schülerin, die er so gut kannte. Sie schnupperte kurz verwirrt, wurde langsamer. Hatte sie seinen Geruch entdeckt?

Ruckartig hob er den Kopf, rannte blindlinks los, einfach nur gerade aus, eigentlich war es die falsche Richtung, würde er so doch den Clankatzen entgegen kommen. Der Tigerkater konzentrierte sich, sprang mitten im Lauf ab und stieß gegen einen Baumstamm, krallte sich in dessen Rinde und kletterte geschickt hinauf. Höher, höher, hier ein passender Ast. Fast schon wehmütig blickte er zu der jungen Katze zurück, war enttäuscht darüber, dass er sie so hinterging. Früher hatte er ihr einmal versprochen nie etwas zu tun, das schlecht für ihren Clan war. Und nun? Nun war er ein Gejagter, floh vor ihr.

Stumm wand er den Blick ab, kletterte weiter, sprang von Ast zu Ast, immer weiter, dorthin wo sich die Streunerin aufhalten musste. Doch noch entdeckte er sie nicht, während er ihr in sicherer Höhe folgte. Ob die Clankatzen verwirrt sein würden? Ob sie seine und ihre Spur finden könnten? Er war oft hier unterwegs, eigentlich war es nicht ungewöhnlich seine Fährte zu finden. Doch für gewöhnlich beschränkte er sich bei seine Beute auf Mäuse und kleine Vögel – Kaninchen überließ er dem Clan – ob sie den Unterschied bemerken würden? Dann erhaschte eine Bewegung am Boden seine Aufmerksamkeit, es war eine orangefarbene Katze, wohl von der Patrouille des EisClans. Aber sie schien ruhig zu sein, wahrscheinlich hatte sich die Streunerin vor ihr verborgen und erst die Katzen des AschenClans würden ihre Anwesenheit weitergeben.

So ließ er nun auch die Patrouille zurück, entdeckte die mehrfarbige Streunerin und sprang nun auf tiefere Äste, bis er knapp hinter ihr auf dem Boden landete, das Kaninchen noch immer fest zwischen den Zähnen. Das Ufer des Sees müsste in wenigen Momenten vor ihnen auftauchen, die Grenze zum EisClan-Territorium hatten sie immerhin soeben überquert. Eigentlich müsste es auch sicher sein am Ufer entlang zu gehen, denn dieses gehörte – jedenfalls glaubte Nevio das – zu keinem Clan, da die Clan-Katzen es vorzogen an Land zu jagen, nicht im Wasser. Mit ein paar schnellen Schritten war der Kater wieder neben der Katze, passte sich ihrem Tempo an.

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Zuletzt von Nevio am Mo Mai 28 2012, 06:45 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wald des AscheClans   So Mai 20 2012, 00:52

Die Schritte Splitters wurden immer langsamer, ihre Ausdauer neigte sich dem Ende, doch wollte die der Patrouille entkommen. Das Kaninchen hatte sie dem Streuner gegeben, dieser war schneller als sie, hatte auch scheinbar mehr Ausdauer, dennoch kam sie nicht schneller voran.. aber es lies sich einfacher laufen.
Die beiden Mäuse sie sie vergraben hatte überließ sie dem Clan. Es wäre zu gefährlich jetzt noch einmal zurück zu laufen und sie zu hohlen. Ihr neues Ziel war das Territorium des EisClans, auch wenn es für sie dort gefährlich war, so würde die Patrouille des AscheClans sie nicht mehr verfolgen. Lauf schneller.. knurrte sie leise, riskierte einen blick zurück - die Patrouille schien sie nicht mehr zu verfolgen, hatten sie etwa aufgegeben?

Ihre Schritte verlangsamten sich, vorsichtig Prüfte sie die luft und spitzte die Ohren. Sie hörte nur den Wind und auch wenn sie die Patrouille roch, hörte sie diese nicht. Vorsichtig schlich sie unter einen Busch, entdeckte hinter diesen einen Farn auf dem sich Wasser ansammelte. Perfekt.. dachte sie und ging zu dem Farn. Vorsichtig wälzte sie sich in diesem kurz um ihren Geruch zu überdecken, doch schon hörte sie schritte. Hier in der nähe! knurrte ein Krieger, es war Lichtfleck, der helle Krieger den sie kannte. Splitter riskierte einen blick hinter dem Busch hervor und sah ihn mit einem kleinen dunklen Schüler, scheinbar hatten sie sich getrennt. So leise wie möglich versuchte sie zu sein, schon gab Lichtfleck dem Schüler ein Zeichen und dieser lief in die entgegengesetzte Richtung wo sich Splitter auffand. Lichtfleck jedoch lief weiter. Glücklich zog sich Splitter zurück zum Farn als das Geäst eines weiteren Busches hinter ihr knackse.

Ruckartig wandt sie den Kopf um und erblickte Lichtfleck welcher sich groß aufgebaut hatte und zu ihr hinabblickte. Hab ich dich richtig erkannt! knurrte er wütend, jedoch sprach er leise Stielst Beute, das du so tief sinkst hätte ich nicht gedacht! Sie stand auf und blickte den Kater wütend an Hätte ich auch nie gedacht! fuhr sie ihn an, doch dieser setzte sich nur und zog die Krallen ein. Was hast du nun vor? Deine Patrouille rufen? fragte Splitter ihn, doch dieser antwortete nur Nein. Verwirrt ruhte ihr blick auf ihm Nicht? Lichtfleck schüttelte den Kopf Wir sind..waren freunde, einmal kann man es verzeihen, beim zweiten mal jedoch.. geh! Dankend nickte sie und floh in die Richtung des Sees.

je weiter sie lief, umso mehr lies der Geruch nach AscheClan ab und es roch stärker nach EisClan. Erneut knackste ein Ast, diesesmal jedoch über ihr. Ein kurzer blick wurde riskiert und sie entdeckte den gestreiften jungen Streuner, er war doch nicht mit der Beute abgehauen so wie sie es gedacht hätte. Sie lief weiter in Richtung See, konnte diesen schon sehen.. hier waren sie erst einmal sicher. Danke meinte sie leise zu dem Kater und verlangsamte ihre Schritte..

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